Grüne Woche Berlin 2010
Berlin – Alle Jahre wieder folgt nach den Festtagen das schlechte Gewissen. Plätzchen und Weihnachtsgans mögen zwar lecker sein, sorgen aber für zusätzliche Pfunde. So sicher wie der Jahreswechsel wird gesunde Ernährung auch in diesem Frühjahr das Thema einschlägiger Lifestyle-Magazine sein. Doch mit Silvester folgt bekanntlich die ideale Gelegenheit zum Fassen neuer (alter) Vorsätze. Vielleicht ist es kein Zufall, dass die Internationale Grüne Woche Berlin (IGW) vom 15. bis 24. Januar 2010 just in diese Zeit fällt.
Grüne Woche hat Tradition
Die Internationale Grüne Woche findet in diesem Jahr bereits zum 75. Mal statt. Die im Jahr 1926 ins Leben gerufene Messe widmet sich ganz den Themen Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau. Traditionell treffen und präsentieren sich hier große und kleine Branchenvertreter, um ihr Image zu pflegen, Kontakte zu knüpfen und natürlich etwas zu verkaufen. Auch in diesem Jahr stellen dabei Fleisch und Wurst, Obst und Gemüse sowie Spirituosen die größten Produktgruppen dar.
Bio-Produkte immer beliebter
Mit Bioland und Naturland e.V. sind zudem zwei führende Verbände für ökologischen Anbau in Deutschland vertreten. Bioland folgt dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft. Das bedeutet, dass auf chemisch-synthetische Stickstoffdünger und synthetische Pestizide vollständig verzichtet wird, die Tierhaltung „artgerecht“ erfolgt und Lebensmittel schonend verarbeitet werden. Dank einer strengen Zertifizierung erfüllen Naturland-Produkte ähnlich hohe Standards. Naturland setzt auf Gentechnik-Freiheit bei Nahrungsmitteln und engagiert sich zudem in den Bereichen Textilherstellung, Kosmetik und Ökologische Waldnutzung.
Ebenfalls vor Ort sein wird die GEPA. Seit rund 35 Jahren setzt sich die GEPA für einen sozialen und umweltverträglichen Handel ein. Die größte europäische Handelsorganisation ihrer Art arbeitet vor allem mit sozial engagierten privaten Betrieben und Genossenschaften aus Afrika, Asien und Lateinamerika. Hinter der GEPA stehen Organisationen wie der Evangelische Entwicklungsdienst (EDV), die Hilfsaktion „Brot für die Welt“ sowie das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“.
IGW als Informationsquelle
Auf der Grünen Woche können sich Besucher darüber hinaus über Erneuerbare Energien, nachwachsende Rohstoffe und Umweltschutz informieren. Ob der ADAC oder das Personalamt der Bundeswehr thematisch in das Rahmenprogramm passen, mag dahingestellt sein. Informationen über Umwelt- und Artenschutz bieten zum Beispiel das Umweltbundesamt (UBA) und der BUND e.V. Die Verbraucherzentrale Bremen wird ebenfalls mit einem Stand vertreten sein.
Die Grüne Woche beginnt am 15. Januar in der Messe Berlin (ICC). Die Tageskarte kostet 12, ermäßigt 7 Euro. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Messe Berlin.
Fotos: © Messe Berlin GmbH

