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Militanter Tierschutz: Die Animal Liberation Front (ALF)

ALF1 in Militanter Tierschutz: Die Animal Liberation Front (ALF)Berlin – Tierschutzorganisationen setzen in der Regel auf öffentlichkeitswirksame Kampagnen, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen. Doch nicht alle Gruppen entscheiden sich für den gesetzeskonformen Weg. Die Animal Liberation Front (ALF) ist eine radikalere Tierschutzorganisation, die auch vor illegalen Aktionen nicht zurückschreckt.

Struktur der Animal Liberation Front

Die Animal Liberation Front (ALF) gehört zu den bekanntesten illegalen Tierschutzorganisationen, die mit Anschlägen und Tierbefreiungen versucht, das Leid von Tieren in Versuchslaboren oder Zuchtfarmen zu minimieren. Dabei ist die im Jahr 1976 gegründete ALF keine Organisation im eigentlichen Sinne, da sie keine einheitliche Struktur oder Führung hat. Vielmehr agieren hier anonyme Gruppen oder auch Einzelpersonen im Verborgenen – auch um polizeiliche Ermittlungen zu erschweren.

Methoden und Ziele der ALF

Die Methoden der ALF sind vielfältig. Zu den spektakulärsten Aktionen gehören Tierbefreiungen aus Versuchslaboren und Anschläge auf Einrichtungen, die mit der Ausbeutung von Tieren in Zusammenhang gebracht werden. Konkret zeigt sich dies zum Beispiel in abgesägten Hochsitzen, eingeworfenen Scheiben von Fleischereien oder Anschlägen auf Pelztiereinrichtungen. Außerdem werden die Verantwortlichen solcher Anlagen häufig mit Warnbriefen, Anrufen, Demonstrationen oder der öffentlichen Markierung von Gebäuden oder Autos unter Druck gesetzt. Auf diese Weise sollen die Kosten für die Ausbeutung und das Quälen von Tieren bis zur Unwirtschaftlichkeit in die Höhe getrieben werden.

„Tag für Tag sterben Millionen von Tieren für äußerst fragwürdige menschliche Bedürfnisse. Ob als sog. Nutztier für die Fleisch-, Eier-, Milch- oder Lederindustrie, ob als Versuchstier, als Zoo- oder Zirkustier, als Heimtier oder als zum Abschuss freigegebenes Wildtier. Die Menschen bestimmen über ihr Leben, ihr Leiden und ihren Tod, ihre elementaren Bedürfnisse nach Freiheit und Unversehrtheit werden ignoriert. Denn sie dienen einem Zweck.“

Selbstverständnis von die tierbefreier e.V.

Legale Unterstützung durch die tierbefreier e.V.

Da die internationale ALF keine organisierte Vereinigung ist, gibt es in vielen Ländern unterschiedliche Unterstützervereine. „die tierbefreier e.V.“ beispielsweise distanziert sich ausdrücklich von illegalen Aktionen, erklärt sich mit den Aktivisten jedoch solidarisch. Daher unterstützt der Verein Tierrechtler, „die im Kampf gegen Tierausbeutung mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind. Nach besten Kräften leistet der Verein juristischen und finanziellen Beistand und hilft auch FreundInnen und Verwandten von kriminalisierten TierrechtlerInnen, wenn sie es wünschen.“ Wer die Arbeit des Vereins unterstützen möchte, findet hier entsprechende Informationen.

Befreier in Militanter Tierschutz: Die Animal Liberation Front (ALF)

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7 Comments

  1. Also für mich hört Tierschutz da auf, wo Gewalt im Spiel ist. Nicht umsonst stuft das FBI die Animal Liberation Front als Terrororganisation ein. Daher weiß ich nicht ob es gut ist denen hier so ein Forum zu bieten.

  2. @ MK7: und ist das millionenfache Züchten, Einsperren und Schlachten von Tieren keine Gewalt?? Einfach nur verlogen wie da mit zweierlei Maß gemessen wird.

  3. @Borkan,

    ich sehe kein Problem wenn ich Eier esse !!!!
    ALF ist eine Terrororganisation und ende der Diskussion !

  4. Denke ich auch. Welchem Huhn ist damit geholfen wenn man Ställe anzündet? Eher wird das die richtigen Tierschützer schwächen..

  5. Amanda hat gesprochen und es wird keine andere Meinung akzeptiert ! PUNKT ! ! !

  6. haha einfach lächerlich eure aussagen. ich lache wirklich ohne ende. es wird von pelzfarmen, massentierschlachtung etc gesprochen, tierversuchen wo den tieren unheimlich leid zugefügt wird um uns das leben leichter zu machen? und dann wird das thema auf frühstückseier relativiert? haha amanda mk undmartInn, daumen hoch für euch. Ich hoffe ihr bringt keine Kinder in diese Welt und vermittelt ihnen noch viel weniger eure werte.

    ind diesem sinne ;-)

  7. Mit guter Argumentation kommt man ja nicht weiter. Immer wieder scheitert man an der Gleichgültigkeit und der Profitgier. Ebenso an der verlogenen Gesetzgebung.
    Damit ist Gewalt mittlerweile völlig legitim.
    Zu gerne würde ich z. B. einem Mastgansstopfer mal solch ein Metallrohr mit Maisbrei in den eigenen Rachen stopfen oder den Betreiber einer Pelztierfarm ein paar Tage lang in einen viel zu kleinen Drahtkäfig stecken bevor ich ihm einen E-Schocker in den Anus schiebe.
    Jedes Mal, wenn ich einer gequälten Kreatur in die Augen blicke, packt mich mittlerweile diese Wut. Ohne diese Wut könnte ich das Elend nicht ertragen.

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